Menschen finden Marienkäfer sympathisch, man lehrt die Kinder, die Himmelgüegeli zu schonen; in Schokoladeform verzieren sie Gebäcke und Geschenke, sozusagen als Freundschaftszeichen. Woher kommt das? Ein unterschwelliger Grund ist wohl, dass sie eine Art Verbündete des Menschen sind. Auf dem Feld und im Garten gelten sie als Nützlinge, in ihrer Larvenzeit fressen sie Pflanzenläuse und Milben. Marienkäfer töten also Schädlinge, die kostbare Pflanzen angreifen und damit den Menschen ihre Nahrung wegnehmen wollen. Kurz: Marienkäfer tun das, was Pestizide tun.
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