Geschniegelt erscheint Patrick Frey im Zürcher Edelcafé «Terrasse», seine Haare sind mit viel Paste nach hinten gekämmt, wie jene von Philipp Hildebrand. Die Affäre um den Nationalbankpräsidenten ist noch taufrisch, und kaum hat Frey seinen Cappuccino bestellt, beginnt er Hildebrand vehement zu verteidigen. Die Angriffe seien haltlos und heuchlerisch. «Hätte Hildebrand vielleicht nordkoreanische Won kaufen sollen?»
Das leidenschaftlich vorgetragene Votum für Hildebrand zeigt: Hier hat jemand Freude an der Auseinandersetzung. Dies deckt sich mit dem Ruf, der dem Kabarettisten und Verleger vorausgeht: Er ist bekannt dafür, dass er Journalisten übel beschimpft, die schreiben, er s ...