Babys mit viel zu kleinen Köpfen; Kinder, die lebenslang behindert bleiben werden: Die Lage wegen der Zika-Seuche ist ernst. Anfang Monat hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen «öffentlichen Gesundheitsnotstand internationalen Ausmasses» wegen des jüngsten Ausbruchs des Zika-Fiebers ausgerufen. Bereits in 33 Staaten, vor allem in Süd- und Mittelamerika, hat sich das Zika-Virus schon ausgebreitet. Tausende Fälle von Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen sind mutmasslich die Folge. Es häufen sich Berichte über vermehrte Abtreibungen in Südamerika.
Zudem wird auch eine Häufung der mitunter tödlichen Lähmungskrankheit Guillain-Barré in Zusammenhang mit Zika gebracht. ...