Er ziert sich nicht mehr länger. Ottmar Hitzfeld, der 59-jährige Prestigetrainer, der Wunschkandidat und «Glücksfall ohne Garantie» (Tages-Anzeiger), spielt als zukünftiger Schweizer Nationalcoach ein seltsames Spiel, wie er es noch nie gespielt hat. Ein Spiel auf Zeit. Er arbeitet ohne Netz und ohne Garantie. Mit dem FC Bayern will er, Berufsehre, einen glanzvollen Abgang hinlegen, nur solide Pflichterfüllung wäre bereits ein Grund, dass die Alphatiere Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandschef, und Uli Hoeness, der Manager, rot anlaufen und wieder Zoff ausbricht. In München wird hinter den Kulissen bereits der akkreditierte Nachfolger Jürgen Klinsmann gesichtet, der «schwebende Zu ...