Hans W., Mitinhaber eines KMU-Betriebs, ist ein nüchterner Rechner. Als seine Freundin den Wunsch äusserte, zu heiraten, lehnte Hans ab – aus finanziellen Gründen. Wenn sie unverheiratet blieben, rechnete er vor, könnten sie über die Jahre eine Million Franken Steuern sparen. Das fand auch die Freundin, trotz aller romantischen Regungen, ein Argument. Die beiden blieben unverheiratet.
Geht es nach dem Willen des Bundesrats, wird Hans bald doch noch heiraten können. Die Regierung will die sogenannte Heiratsstrafe abschaffen, die Ehe- gegenüber Konkubinatspaaren steuerlich benachteiligt. Das ist die gute Nachricht.
Gleichzeitig sucht der Bundesrat nach Alternativen, um die Steuerausf ...