Begonnen hat alles vor drei Monaten mit einem Hinweis von Investmentbankern der Credit Suisse. Sie informierten Hansjörg Wyss darüber, dass der US-Konzern Johnson & Johnson Interesse an einer Übernahme signalisiert hatte. Seit Mitte der neunziger Jahre hatten die Amerikaner immer wieder angeklopft. Stets hatte er abgelehnt. Dementsprechend unaufgeregt gaben sich die Verwaltungsratsmitglieder, als sie der Patron anlässlich einer Verwaltungsratssitzung über den erneuten Vorstoss der Amerikaner informierte. Der Ausgang der Gespräche schien vorgezeichnet zu sein. Denn: Hauptaktionär Wyss, der direkt und indirekt 48 Prozent der Aktien an Synthes hält, hat das letzte Wort. Nur diesmal ...