Jassir Arafat lässt sich nicht unterkriegen. Obwohl Israels Premierminister Ariel Scharon und US-Präsident George Bush unverblümt seine Absetzung fordern, bleibt er zuversichtlich. Im nächsten Jahr will er wieder fürs Präsidium der Palästinenserregierung kandidieren. Und er ist jederzeit und überall zu Friedensverhandlungen bereit.
Leidet Arafat an Realitätsverlust? Seit Monaten ist er von seinem Volk abgeschnitten, weil israelische Panzer die wenigen Räume umstellen, die ihm noch geblieben sind. Plastikfolien und dicke Vorhänge versperren den Blick nach aussen.
Aber Arafat hat die Hoffnung auf einen eigenen Staat nicht aufgegeben. Er sei eben ein politisches Genie, behaupten sein ...