Der Banker als Volksfeind: Seit Wochen sorgt die «Occupy Wall Street»-Bewegung in den USA und in Europa für Schlagzeilen. Auch auf dem Zürcher Paradeplatz fordern «Empörte», wie zum Beispiel am vergangenen Samstag: «Schluss mit der Raffgier». Kein anderer Berufsstand wird derzeit mehr angefeindet als jener der Geldmanager. Ihr Prestige könnte tiefer kaum sein. Die Habsucht und die Arroganz der Banker seien eine Gefahr für Wirtschaft und Gesellschaft, behaupten nicht nur Linke. Und laut ertönt schnell der Vorwurf: Die Berufsgruppe habe das letzte Jahrzehnt zum Jahrzehnt der Krisen gemacht.
Eine Bezichtigung, die zumindest für die Schweiz leicht zu widerlegen ist. Trotz zweier Fin ...