Heldin in der Krise
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Heldin in der Krise
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Heldin in der Krise

Sie ist nicht nett, sie ist nicht niedlich, und lächeln tut sie schon gar nicht. Als seltsame Aussenseiterin wurde die Cartoonfigur Emily the Strange zur Heldin der jugendlichen Subkultur. Jetzt droht ihr der Weltruhm.
Ihr Lieblingssatz lautet: «Geh weg.» Sehr oft ist Emily schlechtgelaunt. Freunde hat sie – bis auf vier hinterhältige Katzen keine. Ihr grösster Horror? Die Farbe Pink. Kühl blickt die Dreizehnjährige unter einem pechschwarzen Pony hervor. Sie steht in ihrem Zimmer. Es ist ein düsteres Reich. Für verschnörkelte Mädchenfantasien fehlt dem blassen Mädchen der Sinn. Emily trägt jeden Tag das gleiche pechschwarze Kleid, schwarze Strumpfhosen und weisse Schuhe mit dicken Sohlen. Sie mag Gedichte von Jean Cocteau, schmiedet Rachepläne gegen die Welt und trinkt gerne Tee. Am liebsten ist sie allein. Sie sagt eigenartige Sätze wie: «Ich sehe nicht müde oder glücklich aus. Ich sehe ...
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