Es ist enttäuschend, die modernen Filmschauspielerinnen vor seinem geistigen Auge vorbeiziehen zu lassen: Aus der Kombination von Gefühlsduseligkeit und Privilegiertheit entstehen Geschöpfe wie Gwyneth Paltrow, die sagte, wenn über sie geschrieben werde, sei das «fast wie in einem Krieg, wo man so was Blutiges, Entmenschlichendes durchmachen muss». Da sehnt man sich doch nach einer Marlene Dietrich, die über ihre Arbeit während des Zweiten Weltkriegs gesagt hatte, sie sei «das einzig Lohnenswerte, was ich je gemacht habe».
Helen Mirren, Überl ...