Anfang Jahr sah die Zukunft für Brigitte Häberli-Koller noch einsam aus. Eine Ständerätin nach der anderen gab bekannt, auf Ende der laufenden Legislatur aus der Kleinen Kammer auszuscheiden, so dass die Thurgauer CVP-Politikerin damit rechnen musste, als Letzte ihres Geschlechts im Stöckli zu verbleiben, umgeben von 45 Männern; das Schicksal, das der Bedauernswerten drohte, wurde in den Medien ausgiebig thematisiert. Seither ist einiges gegangen, und die Gefahr, dass der Ständerat im Herbst praktisch zum Männerklub wird, scheint gebannt. Vielleicht wird die Kleine Kammer sogar ein Stück weit weiblicher, als sie es im Moment mit insgesamt sechs Fr ...