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Herbst der Alternativen
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Brief aus Berlin

Herbst der Alternativen

Die Eurozone darbt. Flüchtlinge und angebliche Flüchtlinge rücken an. Islamisten entfesseln einen Terrorkrieg. Die deutsche Regierung beschäftigt sich mit Mietpreisbremsen.
Es wird herbstlich im politischen Berlin: Die konjunkturellen Frühindikatoren gehen seit einiger Zeit zurück, die Wachstumspro­gnosen sinken, die Steuereinnahmen werden langsamer wachsen. Die für 2015 erstmals (und dann auf ewig) erwartete Nullverschuldung des Bundes ist gefährdet. Die grossen Partner in der Europäischen Währungsunion, Frankreich und Italien, versinken in Dauersta­gnation und wachsender Staatsverschuldung. Die Europäische Zentralbank (EZB) dagegen begibt sich durch ihre neue Ankaufspolitik für Kreditforderungen südeuropäischer Banken in eine neue Rolle: Sie wird zur «Bad Bank» Europas. Es lohnt schon gar nicht mehr zu streiten, ob sie damit ihr Mandat übersch ...
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