Hans Küng hat es gerne gross, es kann ihm gar nicht gross und allgemein genug sein. Andere mühen sich an Details der Wirtschafts- oder Technikethik ab, Küng startet durch mit dem «Projekt Weltethos für Weltpolitik und Weltwirtschaft». Unter der «globalen Verantwortung» tritt er nicht an. Andere vertiefen sich in Stammesreligionen, Buddhismus oder Islam, Küng steigt auf der Höhe «der Weltreligionen» ein. Als Globalisierer der Ethik ist er gross herausgekommen. In der Group of Eminent Persons, die UN-Generalsekretär Kofi Annan berief, sitzt – neben Nadine Gordimer, Amartya Sen, Prinz Hassan von Jordanien – selbstverständlich Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng.
Ein sagenhafte ...