«Mark van Huisseling, freut mich sehr», sage ich und strecke ihm die Hand hin. Er behält Platz, fasst sich ins Haar, reibt seine Lider. (Die Körpersprache drückt aus: «Mann, bin ich fertig.») Er öffnet seine Augen wieder und sieht mich und meine dargebotene Hand an wie ein Schutzgeldeintreiber einen 55 Kilo leichten, Brille tragenden Ladenbesitzer, der gesagt hat: «Lassen Sie mich zufrieden, sonst muss ich Ihnen wehtun.» Ich halte seinen Blick, er nimmt stumm meine Hand wie ein Anthropologe, der das Grussritual eines Warao-Indianers nachahmt. «Herr Emmerich...» – «So nennt mich keiner.» – «Wie darf ich Sie anreden?», gebe ich mich nichtwissend in Rockstar-Etikette. Er sch ...