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Herr Whale muss gehen
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Herr Whale muss gehen

Ein gutintegrierter Metzger aus Neuseeland erhält in der Schweiz keine ordentliche ­Arbeitsbewilligung. Sein Fall zeigt die absurde Bevorzugung von EU-Einwanderern durch die ­Personenfreizügigkeit. Besser qualifizierte Nicht-Europäer werden diskriminiert.
«Achtung – nicht, dass jetzt die Frau vom Amt vorbeikommt», scherzt ein Arbeitskollege, als sich Richard Whale, 22, beim Fototermin für die Weltwoche zum letzten Mal die schweren Gummistiefel anlegt und die weisse Metzgerschürze umbindet. Die Warnung hat durchaus einen ernsten Kern, denn sein früherer Arbeitsplatz bei der Müllheimer Metzgerei Ebnöther ist eigentlich seit Mitte Mai Tabu­zone. So hat es Tanja Meier (Name geändert), die Sachbearbeiterin beim kantonalen Migrationsamt in Frauenfeld TG, verfügt. Erwischte man Richard Whale hier beim Wursten, es setzte eine Anzeige wegen Schwarzarbeit. Denn arbeitsrechtlich ist Richard Whale seit dem 13. Mai unerwünscht. Die Behörde ...
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