Wer bei Tim Raue essen geht, sollte vorbereitet sein. Erstens: Der bald 40-jährige Berliner hat die asiatische Küche ins Herz geschlossen, den Geschmack von Soja, Shiso, ÂMiso, Ingwer und Koriander und so weiter sollte man also mögen. Zweitens: Raues Konzept sieht kaum Kohlenhydrate vor. Brot wird ebenso wenig serviert wie andere Sättigungsbeilagen. Beide Tatsachen waren mir bekannt, als ich kurz nach Silvester zum Mittagessen im «Restaurant Tim Raue» eintraf, das nur ein paar Schritte vom ehemaligen Checkpoint Charlie entfernt liegt.
Den Eingang findet man – sehr berlinerisch – über den Innenhof, und man betritt einen Âhohen, lichten Raum, der zurückhaltend eingerich ...