Ein Gefühl, das die meisten kennen, aber nicht auszusprechen wagen: «Sie passte nicht in diese merkwürdige neue Welt und fürchtete, dass sie nie hineinpassen würde.» Dieser Gedanke quält Penelope, die Protagonistin des Romans «Die Muschelsucher» der britischen Schriftstellerin Rosamunde Pilcher. Mit der streckenweise autobiografischen Familiensaga schaffte die Autorin 1987 den internationalen Durchbruch – mit 63 Jahren. Das Buch war während Wochen auf der Bestsellerliste der New York Times.
Da gibt es keine heile Welt, wie man glauben könnte: Menschen sterben, Beziehungen zerbrechen, Lug und Betrug gehören zum Zusammenleben. Und die Leser dürfen keineswegs auf ein Happy End mi ...