«Religion» – «Zirkus» – «Tiere». Das sind die drei Themen, über die man sich hierzulande nicht lustig machen darf, sonst hagelt es böse Leserbriefe (habe ich jedenfalls einmal gehört). Darum habe ich mir zehn Mal überlegt, ob ich über die Tiervermittlungssendung «Tierisch» etwas schreiben soll oder nicht. Ich schaue sie mir oft an, allerdings nicht, weil ich ein Tierfreund wäre, sondern aus ausgesprochen niederen Beweggründen: Schadenfreude, genauer gesagt Freude über den mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretenden Schaden. Wenn es (aus dem Mund des luzernischen Leiters des Tierheims an der Ron) über den vorgestellten Riesenschnauzer Marc zum Beispiel heisst: «De Marc esc ...