«Ungefähr zum einhundertsiebenundzwanzigsten Mal», so ulkte die Süddeutsche Zeitung, «stehen Pro 7 und Sat 1 wieder einmal zum Verkauf.»
Acht Monate ist es her, dass Springer aufgeben musste. Die deutschen Behörden untersagten dem Medienkonzern, die TV-Gruppe Pro Sieben Sat 1 Media AG zu übernehmen. Ein Medienunternehmen dürfe keine Medien kaufen, sagten die Wettbewerbshüter, nur ein Spekulant.
In Deutschland sagen sie das so: Heuschrecken dürfen Medien kaufen.
So werden also nun Heuschrecken die TV-Sender Pro 7 und Sat 1 bekommen. Dieser Tage hat Grossaktionär Haim Saban den Verkauf eingeleitet. Die Verkaufsunterlagen gingen an eine Reihe von Interessenten, vor allem an Private- ...