Dem schwäbischen Klischee «Schaffe, schaffe, Häusle baue» entsprechen die sprichwörtlich kaum minder fleissigen Schweizer nicht. Wohneigentum hat hierzulande im internationalen Vergleich einen kleinen Stellenwert. Die Schweiz ist traditionell ein Land der Mieterinnen und Mieter. Rund zwei Drittel der Haushalte wohnen zur Miete. Hohe und in den letzten Jahren weiter gestiegene Land- und Immobilienpreise erschweren den Zugang zu Eigentum – vor allem in städtischen und in steuergünstigen Gebieten. Als Folge davon hat die Schweiz eine der tiefsten Eigentumsquoten in Europa. Wer sich aber keine eigene Immobilie leisten kann – weder zur Selbstnutzung noch als Anlageobjekt –, hat ...