Eine neue Zündstufe erreicht die Hexenjagd gegen den Fifa-Präsidenten Joseph S. Blatter. Letzte Woche wurde der Schweizer durch die verbandsinterne Ethikkommission für 90 Tage gesperrt. Anlass ist, wie bereits an dieser Stelle gemeldet, ein von der Kommission als dubios eingestufter mündlicher Arbeitsvertrag, den Blatter vor über 15 Jahren mit seinem damaligen Mitstreiter und heutigen Rivalen Michel Platini abgeschlossen hat.
Der Vertrag brachte Platini für seine vierjährige Tätigkeit bei der Fifa Nachzahlungen von zwei Millionen Franken ein. Kritiker bemängeln, diese Summe sei zu spät bezahlt und angeblich nicht korrekt verbucht worden. Blatter stellt sich gegenüber der Weltwo ...