Alle unterwegs und keiner daheim. World Music ist längst eine so bevölkerte See-, Luft- oder Interkontinentalstrasse, dass kaum mehr auszumachen ist, wer woher kommt und wohin will. Das führt manchmal zu den kreativsten Fusionen, und häufiger zu schrecklichster Coca-Cola-Musik. Mal mit einem südamerikanischen Touch, mal mit balkanischer Gewürzmischung oder auch mit einer Scheibe Raclette drauf, wenn’s bei McDonalds, «Zoge am Boge», zu einem Swiss Burger bodenständig zugehen soll. Die Gegenreaktion ist allerdings auch nicht ausgeblieben. Das Einerlei von überall und nirgendwo hat die Sinne geschärft für das Authentische. Wie der weitgereiste Jan Garbarek einmal sagte: «Die exot ...