Der frühere stellvertretende Ministerpräsident des Saarlandes, spätere Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz und jetzige Bundesminister des Auswärtigen, Heiko Maas, hat mehrfach erklärt, er sei «wegen Auschwitz in die Politik» gegangen, soll heissen: in die SPD eingetreten und sich hochgearbeitet. Im Umfeld von Maas kann man dagegen hören, seine Examina seien nicht gut genug für einen Posten im Staatsdienst gewesen, deswegen habe er keine andere Option gehabt, als «in die Politik» zu gehen. Und «wegen Auschwitz» höre sich eben besser an als jede andere Begründung. Denn «Auschwitz» war ...