Writers Glamour. Der freie Journalist ist nach kurzem Schönheitsschlaf wieder aus dem Bett gekrochen, hat im Halbdunkel etwas ertastet, das sich wie ein Laptop anfühlt, und füllt nun weiter ein File mit Wörtern auf, die um den Mittag etwa 5000 Zeichen erreichen sollten. Dazu hört er sehr absonderliche Musik.
Der Glam-Writer versucht, sich vorzustellen, wie dieser Sound zustande kommt. Klingt so, als ob in einer psychiatrischen Anstalt vier Mathematiker um einen Laptop sitzen und in einem selbst programmierten Software-Sequenzer Musik-Klötzchen anhäufen lassen, die sie maschinengleich in irren Kombinationen fastforward laufen lassen: Dreitonmelodien, Moog-Samples, verschiedene Schlagze ...