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Rätoromanisch

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Anachronistisch, kryptisch, erpresserisch, exotisch, fanatisch, neurotisch, räuberisch: Diese Worte fallen einem ein zu Rätoromanisch. Erfinderisch auch. Das sind die paar Schweizer, die diese Sprache sprechen, wenn es um Subventionen geht: um gigantische Subventionen.
Die Bündner Gletscher und das rätoromanische Sprachgebiet entwickeln sich parallel. Beide bilden sich zurück. Gletscher wie Rätoromanen rühren die Herzen der Pfleger, der Schützer und Retter. Beiden will die Politik mit allen untauglichen Mitteln helfen: den Gletschern mit einer CO2-Abgabe und den Rätoromanen mit immer mehr Millionen aus der Staatskasse – und neu mit einer «Sessiun» der eidgenössischen Räte im Bündner Feriendorf Flims, das für die kurze Dauer der Politveranstaltung wieder «Flem» heisst – wie vor mehr als hundert Jahren. Die Homepage des Dorfes wird auf Englisch und Deutsch geführt: kein «Bun di!», kein «Bainvegni, charas visitadras ed chars visitaders ...
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