Weinberger sitzt in der Business-Lounge und wartet auf den Anschlussflug nach Hamburg. Das heisst, er wartet nicht einfach auf den Aufruf des Fluges, er verbringt seine Zeit bis dahin auf effiziente Weise. Genau gesagt: mit der Lektüre des Protokolls der letzten Sitzung seiner Bereichsleiter, auf dessen Verteiler er «z. K.» figuriert. Er hat die Beine übereinander geschlagen, hält das Dokument in der Linken und in der Rechten einen Leuchtstift, mit dem er ein, zwei Stellen highlighten wird, um das Protokoll als gelesen zu markieren.
So verharrt er nun schon seit mehreren Augenblicken und lässt Augen und Gedanken schweifen.
Er weiss nicht, wie viele Sekunden – oder waren es Minuten? � ...