Kein Dementi, keine Relativierung, kein Widerspruch: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat auf die Veröffentlichung des Horrorszenarios von Philipp Hildebrand nicht reagiert, wonach der Euro auf 50 Rappen absacken könnte. Die düstere Prognose des SNB-Präsidenten, welche die Weltwoche in ihrer letzten Ausgabe enthüllte, wurde in der Folge von andern Medien aufgegriffen. Der Euro sackte weiter ab und fiel auf einen neuen Tiefstwert.
Der rapide Wertverlust könnte nicht nur für Exporteure oder Pensionskassen, sondern auch für die Notenbank und die Steuerzahler zum Desaster werden. Die SNB hält nämlich 55 Prozent ihrer Devisenanlagen in Euros. Bis September hat die Nationalbank au ...