Es war eine konzertierte Aktion: Zeitgleich in der Zeit und der Handelszeitung, Tage später im Sonntag äusserte sich der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zu entscheidenden Themen: Von der too big to fail-Problematik über die Frage von IWF-Krediten bis zur Forderung nach grösseren Regulierungskompetenzen für die SNB. Was ist von seinen Argumenten zu halten? Die Weltwoche hat die zwei ehemaligen SNB-Chefökonomen Georg Rich und Ulrich Kohli sowie den Zürcher Bankenprofessor Hans Geiger mit Hildebrands Kernaussagen konfrontiert.
1. IWF-Milliarden
«Die Schweiz hat ein existenzielles Interesse Âdaran, dass der IWF im Notfall handeln kann. Der IWF ist derzeit die einzig ...