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Korruption

Hilfe im Trockenen

In Banda Aceh versickern die Tsunami-Spenden. Die Gelder aus der Schweiz sind kaum betroffen, weil die Glückskette nichts mit Indonesiens Regierung zu tun haben will.
«Die gute Nachricht» überschrieb die Basler Zeitung vergangene Woche eine wirklich gute Nachricht: Im Jahr 2005 hat die Schweizer Bevölkerung 1,34 Milliarden Franken gespendet – ein Rekordergebnis. Allein nach der Tsunamikatastrophe in Asien spendeten die Schweizer 226 Millionen Franken. Die schlechte Nachricht publizierte am Wochenende die britische Sunday Times: «Wir rechnen damit, dass es bei der Verteilung der Spendengelder in 30 bis 40 Prozent der Fälle zu Mauscheleien kommt», klagt Akhiruddin Mahjuddin, der im indonesischen Aceh für die Antikorruptionsbewegung (eine Organisation, die von privaten ausländischen Spendern gegründet wurde) die Verteilung der Gelder überwacht. ...
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