Ein Kinderleben will rekapituliert werden. Es trug sich im Dunstkreis von Platzspitz und Letten zu. Ein Drama, das andauerte und sich verschärfte, nachdem die offene Zürcher Drogenszene geschlossen worden war, die meisten Junkies von der Bildfläche verschwunden waren, die freie Spritzenabgabe beschlossen und den Süchtigen ein umfassendes Hilfsangebot zugänglich gemacht worden war. In der Einsamkeit eines verschneiten Bergdorfes trafen wir uns zu langen Gesprächen, die als Grundlage des soeben erschienenen Buches «Platzspitzbaby – Meine Mutter, ihre Drogen und ich» dienen sollten. Sie führten in Abgründe, die meinen Blick auf die Platzspitz-Jahre und die Protagonisten verändert h ...