Zwei Mal im letzten Jahr gaben die Löhne der Schweizer Hilfswerke zu reden: im März 2012, als bekanntwurde, dass FDP-Nationalrätin Doris Fiala für ihr Amt als Präsidentin der Aids-Hilfe Schweiz 50 000 Franken Lohn erhält. Es nützte Fiala nichts, dass sie, die Saniererin, in einem Monat einen dreimal so hohen Betrag an Spendenzusagen erwirtschaftete, wie sie selber die serbelnde Stiftung kostet. Hohn und Spott waren ihr sicher.
Im November war es der Stiftungsrat der ÂRega, der für Empörung sorgte. Der Tages-Anzeiger machte publik, dass die sechzehn Stiftungsräte ihre Bezüge in zehn Jahren verfünffacht hatten. 2011 bezahlten sie sich insgesamt 280 000 Franken aus. Wütende L ...