Barack Obama, der Visionär, ging auf dem Wasser. Nach seinem Sieg in Iowa würde der wortgewaltige Verkünder einer neuen Politik auch bei den Vorwahlen in New Hampshire seine Widersacherin Hillary Clinton demütigen. So sagten es alle Meinungsumfragen voraus und alle Kommentatoren (auch ich). Bekanntlich kam es anders. Hillary schaffte eine der grössten Überraschungen in der Geschichte amerikanischer Wahlen und hat am Samstag auch in Nevada die Obama-Flutwelle gestoppt. Die Senatorin aus New York ist vor dem Super-Dienstag, dem 5. Februar, wo in 22 Bundesstaaten gewählt wird, wieder klare Favoritin.
Was erklärt den Umschwung? Drei von Kameras festgebannte, auf Videos zirkulierende Epis ...