Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter erlebt gerade den ersten Shitstorm ihres Präsidialjahrs – und was für einen. Wenige Minuten nach der historischen Rede von US-Vizepräsident J. D. Vance an der Münchner Sicherheitskonferenz hat die FDP-Bundesrätin einem anwesenden Journalisten der Westschweizer Zeitung Le Temps ein Interview gegeben. Sie sprach von einer «sehr liberalen Rede», die «in gewissem Sinn sehr schweizerisch» gewesen sei. Vor allem im Hinblick auf die politische Partizipation der Bevölkerung und der Meinungsäusserungsfreiheit, die Vance hochhielt. «Das war ein Plädoyer für die direkte Demokratie», sagte Keller-Sutter.
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