Es gibt wahrlich Angenehmeres, als frühmorgens aus dem Zelt zu steigen. Die Gelenke fühlen sich an wie verrostete Scharniere, die Kleider sind kalt und feucht, und geschlafen hat man ohnehin zu wenig. Zelten ist Anti-Wellness, wie der Schreibende letztes Wochenende einmal mehr auf dem Zeltplatz der Insel Lützelau im Zürichsee erfahren musste. Doch kaum haben sich die Augen an die noch jungen Sonnenstrahlen gewöhnt, die Glieder etwas erholt und watschelt eine Entenfamilie gemütlich über den Campingplatz, so weiss man wieder, weshalb man sich dies antut: Zelten ist grossartig.
Schon in der Kindheit war es das Schönste, tagelang draussen herumzustreunen und abends in den kuscheligen Sc ...