«Die öffentliche Infrastruktur ist zum Spielfeld globaler Ambitionen geworden», sagt Walter Oblin, Unternehmensberater bei McKinsey, und um seine These zu untermauern, zählt er gleich ein paar Beispiele auf.
Der deutsche Stromriese Eon bietet 29 Milliarden Euro für den spanischen Energiekonzern Endesa. Das ist dreimal so viel, wie die beiden Schweizer Stromlieferanten Atel und Berner Kraftwerke zusammen kosten. Den Spaniern ist das trotzdem zu wenig.
Umgekehrt treten iberische Firmen auch als Käufer auf. Die Baufirma Ferrovial offeriert 13 Milliarden Euro für die britische Flughafenbetreiberin British Airport Authority (BAA). Und erst Anfang dieser Woche gaben die spanischen und ital ...