Krimi-Autoren haben es zurzeit nicht leicht. Der Markt ist voll. Was sie sich auch einfallen lassen, um sich von der Masse abzuheben, ist so oder so ähnlich schon da. Schöpferischer Drang ist die eine Sache, eine andere –und vielleicht die wichtigere – der Ehrgeiz, damit auch aufzufallen. Wer will schon, nach der Mühe Arbeit, im Strom des Durchschnitts krauchen? Der ehemalige Drehbuchautor Patrick Lee (geb. 1976) gehört zu jenen cleveren Amerikanern, die gleich die klotzige Kiste mit allem zeitgeistigen Drum und Dran zimmern, dabei die Lust an der Kurzweil mit intellektuellem Überbau mixen. Das gerät oft genug zum heillosen Krampf. Bei Lee nicht.
Lees Thriller sind eine Kreuzung ...