Als man in Rehetobel aus dem Postauto steigt und das Viertelstündchen zum «Gupf» hinaufwandert, schüttelt man unterwegs den lästigen Nebel ab. Oben beim Restaurant hat man einen zauberhaften Panoramablick auf Säntis und Bodensee. Nach der landschaftlichen Andacht kehrt man mit gleichsam gesegnetem Appetit in Walter Kloses Gasthof ein. In den erstaunlich grosszügigen Appenzeller Stuben und im weitherum gelobten Weinkeller fällt einem keine Decke auf den Kopf. Die einzige geschmackliche Anfechtbarkeit bleibt, dass auf dem «Gupf» nicht nur die Kunst (viel Terroir von Carl Liner) einen Goldrahmen hat, sondern ebenso das Cheminée.
Auf dem kulinarischen Kalender befinden wir uns in eine ...