Exzentrisch wirkte der auf der ganzen Welt am meisten gelesene lebende französische Schriftsteller schon immer auf den vielen Bildern, die es von ihm gibt. Michel Houellebecq pflegt sich seinen Fotografen ohne die geringsten Anpassungsleistungen zu präsentieren – brutal, direkt, beinahe roh den Betrachter mit dem unmaskierten, traurigen Ich konfrontierend –, genau so, wie er es in seinen Büchern tut. Seine Porträts sind stummes Signal einer tiefen Zerrissenheit des kompromisslosen, in wilden Depressionen an der Welt leidenden poète Âmaudit.
Die Abgründe und Ambivalenzen, das Weh und das Sehnen, die Hoffnungslosigkeit und die Rebellion – all das findet man im neuen, Âseinem fü ...