Lima
Keine Superlative waren dem brasilianischen Präsidenten Lula da Silva zu hoch gegriffen, als er am Sonntag den Sturm auf den Kongress in Brasilia verdammte. Er titulierte die Demonstranten wahlweise als «Faschisten», «Terroristen», «Putschisten» und deren Idol Jair Bolsonaro gar als «Völkermörder» («genocida»). Einen vergleichbaren «Angriff auf die Demokratie» habe es in der Geschichte Brasiliens noch nie gegeben. Nun will Lula hart durchgreifen. In einem ersten Schritt sollen die sozialen Medien an die Kandare genommen werden.
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