Der Comic, kaum erwachsen geworden, befasst sich immer wieder mit Kindheit und Jugendlichkeit. Viele Zeichner beschäftigen sich mit sich. Bei den autobiografischen Comics lassen sich sowohl Bauchnabelshows ewig pubertierender Zeichner finden als auch persönliche Geschichten, die, eingebettet in einen politischen oder historischen Kontext, weit über langweiligen Individualismus hinausgehen. Zu letzteren gehören die beiden Bände «Persepolis» der Iranerin Marjane Satrapi, die ihre Erlebnisse im Umfeld der iranischen Revolution, des Iran-Irak-Kriegs und ihres Exils in Österreich thematisieren.
Parsua Bashi, ebenfalls Iranerin, ebenfalls Zeichnerin, nimmt in ihrem jetzt erschienenen Comic ...