Eigentlich war er nur Lückenbüsser für seinen verstorbenen Schwiegervater: 1779 übernahm Karl Viktor von Bonstetten (1745–1832) die bernische Landvogtei im Saanenland. Sie bestand aus vier deutsch- und vier französischsprachigen Kirchgemeinden. Im Schloss Rougemont schrieb Bonstetten sein erstes veröffentlichtes Werk, nämlich die «Briefe über ein schweizerisches Hirtenland». Den französischen Urtext übersetzte sein bester Freund, der Historiker Johannes von Müller, ins Deutsche. Als Artikelserie in Christoph Martin Wielands Teutschem Merkur sorgten die «Hirtenlandbriefe» sofort für Furore. 1782 erschien ...