Mehr als einen Tag und eine Nacht fielen in Berchtesgaden dicke Flocken. Das Städtchen mit seinen vielleicht 4000 Einwohnern liegt auf 600 Meter Höhe, und einer Serpentine gleich windet sich die Hauptstrasse vom Bahnhof aus in die Höhe.
Als es zu schneien aufhörte und die strahlende Wintersonne alles versilberte, sah ich zum ersten Mal die Pracht dieses schönen Berchtesgadener Landes im südöstlichsten Zipfel von Deutschland. Einmal war hier die Holzschnitzkunst zu Hause, die Bauern gingen hinaus auf ihre Felder und die Söhne hinunter in die Salzminen, die man heute für eine Mark und 50 Pfennige besichtigen kann. Aber dann kamen die Fremden und verdarben den Bauern ihren guten Geschm ...
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