Wer jetzt bei der Arbeit über die hohen Sommertemperaturen klagt, sollte den jüngsten Bericht der ILO, der Internationalen Arbeitsorganisation mit Sitz in Genf, besser nicht zur Hand nehmen. Dort steht sinngemäss, dass es bis zum Jahr 2030 so heiss sein wird, dass sich die Angestellten nicht mehr anstrengen mögen.
Im 104 Seiten starken Klimaalarm aus Genf, den die ILO zu Wochenbeginn publiziert hat, sind die globalen Auswirkungen des Hitzestresses dramatisch präsentiert: 80 Millionen Arbeitsplätze werden, hitzebedingt, bis 2030 verschwinden. Und das werde so richtig teuer, wissen die Klimaökonomen – mit wirtschaftlichen Verlusten von 2,4 Billionen Dol ...