Die Schweiz wird dereinst nicht aufhören in der uns heute vertrauten Form zu existieren wegen des Rahmenabkommens oder des Desinteresses der Bevölkerung an der Arbeit ihrer Politiker, nicht einmal wegen der pathologischen Neigung unserer Spezies, die Gefahren des Daseins unaufhörlich mit Verordnungen im Griff haben zu wollen. Sie hört auf, das uns bekannte Land zu sein, weil ihr Wesentliches wegen der jährlich immer heisseren Hitzewellen wegschmelzen wird.
Sie wird untergehen am Verlust dessen, was sie jetzt, in den letzten Zuckungen eines gemässigten Klimas, noch kollektiv zusammenhält: Fichten im Vorgarten, Geranien auf dem Balkon, Gletscher auf den Berge ...