Der Bergler – also jener sonderbare Mensch, der es trotz besserer Alternativen immer noch vorzieht, in den Bergen zu leben, sich dem Hochwasser, den Erdrutschen und den deutschen Touristen auszusetzen, dieser ursprünglichste Schweizer, der tatsächlich Jodeln und Schwingen in Ordnung findet –, er geniesst keinen guten Ruf. Seit Jahren gilt es im Flachland als chic, ihn für unzurechnungsfähig zu erklären.
Die Vorwürfe variieren. Einmal stimmen die Bergler falsch, also gegen die EU; dann beziehen sie zu viele staatliche Gelder, ohne sich bei der eifrigsten Etatistenpartei anständig zu bedanken (SP Uri: 10 von 64 Sitzen im Landrat) oder sie kümmern sich nicht um die ökologische Emp ...