Je näher man dem «Paradies» kommt, desto abweisender erhebt sich ein Bergstutz. Man ist am Hang und mittendrin in einem HüsliQuartier. Auf den ersten Blick weniger Familien- als Rentneridyll. Ein schweizerisches Ende der Welt statt Garten Eden. Doch so denkt man lediglich, bis der erste Teller kommt. Danach bleibt einem nur die unspektakuläre Repetition dessen, was sich seit drei Jahren leitmotivisch durch diese Kolumne zieht: In den Kaffs draussen sind hierzulande die tollsten, innovativsten Lokale. Mit Herzlichkeit, Präzision und subtilen Kreationen behaupten sich Rosmarie und Markus Kuriger in ihrem kleinen Restaurant «Kuriger’s Paradies» (eine gute halbe Stunde Spaziergang vom ...