Giusep Nay hat es nie verwunden. Weil der damalige Justizminister Christoph Blocher nichts von seinen Führungsqualitäten hielt, nahm er sich den Bundesgerichtspräsidenten Nay ein bisschen zur Brust. Und zeigte ihm auf, wie man in Lausanne effizienter und kostengünstiger arbeiten könnte. So war es jedenfalls kein Landesunglück, als sich Giusep Nay als Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bewarb und prompt durchfiel. Das Bundesgericht war den umständlichen Präsidenten los, und er zog sich etwas vorzeitig als Rentner nach Valbella zurück.
Seither sitzt der Christdemokrat zusammen mit dem Freisinnigen Kurt Fluri im Club Helvétique, wo beide mit den demokratischen Vo ...