Im Sommer hat die Sonde «New Horizons» Bilder von Pluto übermittelt. Kürzlich wurden nun die Erkenntnisse publiziert. Was hat Sie dabei überrascht?
Dass Pluto keineswegs tot ist. Damit meine ich nicht, es gebe dort Leben. Aber Plutos Oberfläche ist keine einförmige Wüste. Es gibt Teile ohne Kratereinschläge, die relativ jung sein müssen. Man erkennt Gebiete unterschiedlicher Farbe. Man kann auch auf Wind schliessen. Und das ist erstaunlich für einen Planeten, der so weit von der Sonne entfernt ist. Denn er bekommt sehr wenig Licht, also Energie, ab.
Es gibt auf Pluto auch Berge bis zu 3000 ÂMeter Höhe. Kann man das erklären?
Denkbar ist, dass sie durch vulkanische Aktivität o ...