Die Arche ist ein bizarres Requisit der Filmgeschichte. Mal ist sie ein konventionelles Riesenschiff («The Bible: In the Beginning . . .», 1966), dann ein drei Stockwerke hohes Hausboot («Noah’s Ark», 1928), ein Raumschiff («Silent Running», 1972) und dann wieder ein rustikaler Holzkasten, so lang wie ein Öltanker («Noah», 2014). Warum soll die Arche zur Abwechslung nicht mal statt auf dem Wasser zu schaukeln oder durchs All zu düsen, auf Schienen dahingleiten? Und die Sintflut mal aus Schnee und Eis bestehen, die den Globus einhüllt? Ausserdem hat es sowieso mehr Thrill, das Ende der Menschheit in rasende Eisenbahnwaggons zu verlegen, als sie mit blökenden Kälbern in Supernus ...