Bücher sind wie Wein. Manche müssen jung genossen werden, weil sie nicht das Zeug zum Altern haben. Anderen gibt man eine gute Prognose, um Jahre später feststellen zu müssen, dass die Zeit sie doch verdorben hat. Am erstaunlichsten aber sind jene Bücher, die bei ihrem Erscheinen verhalten wirken und ihre ganze Bedeutung erst Jahre, wenn nicht Jahrzehnte später entfalten. Eine von diesen seltenen Überraschungen ist zweifellos das Werk von Nicolas Bouvier. Man darf sich freuen, denn während Bouvier im französischen Sprachraum längst schon Kultstatus geniesst, hat die Entdeckung dieses Autors im deutschen Sprachraum eben erst begonnen.
Im Fiat Topolino nach Indien
Kurioserweise hä ...